Möwen im Flug fotografieren
Am Samstag war es so sonnig im Vergleich zu den letzten Tagen, dass ich einfach nicht widerstehen konnte, diesen Tag mit meiner Kamera zu verbringen. An diesem Tag kaufte ich mir eine Packung Toast-Brot für 49 Cent in Norma und begab mich zum Rheinufer, wo ich eine große Ansammlung von Möwen vermutete. Seit geräumter Zeit versuche ich immer wieder ein gutes Foto einer Möwe im Flug zu machen. Bis jetzt habe ich nur mäßige Ergebnisse bekommen. Heutiger Tag war leider keine Ausnahme. Zwar werden meine Fotos qualitativ immer besser, es fällt mir aber sehr schwer eine richtig dynamisch reiche und interessante Aufnahme zu machen.
Um eine Möwe im Flug aufzunehmen, muss die Belichtung richtig stimmen, denn die Verschlusszeit soll möglichst gering sein. Am besten 1/4000s (Das Maximum, was meine Kamera hergibt). Da ich Rauschen möglichst gering haben wollte, entschied ich mich den ISO-Wert nicht höher als 200 einzustellen. Um dennoch ein bisschen mehr licht zu bekommen öffnete ich die Blende auf Maximum (bei mir 4.0). Die Kombination von der offenen Blende und der Brennweite von 200mm führte zum Effekt, dass alles außer Möwe im Hintergrund verwischt aussah. Das ist auch OK so, nur musste ich mit einer relativ geringen Schärfetiefe kämpfen. Insgesamt konnte ich etwa 100 Aufnahmen machen. Davon sind etwa 7 bis 10 Prozent, die technisch gelungen sind. Künstlerisch sind es vielleicht ein paar, wenn überhaupt.
Lange Rede, kurzer Sinn. Hier sind einige der Bilder, die ich diesmal gemacht habe:




