Photoshop CS4
Ab heute ist Photoshop CS4 offiziell im Handel und ich freue mich bereits auf eine Studentenversion. Als leidenschaftlicher Hobby-Knipser interessiere ich mich vor allem für die neuen Funktionen, die direkt mit der Fotobearbeitung in Verbindung stehen. Dazu gehört vor allem RAW.
Hier ist ein Ausschnitt aus dem Heise-Artikel über die neuen Funktionen von CS4:
Rohdaten-Rohling
Die Harmonie zwischen dem Raw-Paket Lightroom 2 und dem in Photoshop eingebauten Importmodul hat Adobe bereits mit Veröffentlichung von Camera Raw 4.5 wiederhergestellt. Raw-Dateien lassen sich somit direkt von Lightroom aus als Smart-Objects in Photoshop öffnen und bei Bedarf via Camera-Raw-Dialog nachjustieren. Hier wäre – insbesondere bei der Arbeit mit den neuen selektiven RAW-Korrekturen – eine Vorschauoption wünschenswert, die sämtliche auf die Rohdaten gestapelten Einstellungsebenen mit einrechnet. Im Übrigen mag das Camera-Raw-Update nur mit Photoshop-Versionen ab CS3 zusammenarbeiten; Besitzer älterer Ausgaben mit Harmonisierungsbedarf bittet Adobe zum Update auf CS4. Wer sich auf die enge Verzahnung einlässt, muss also Photoshop künftig fast ebenso aktuell halten wie das vorgeschaltete Lightroom.
Außerdem gibt es eine wichtige Neuerung, was die Bildmanipulation angeht. Ich zitiere wieder Heise:
Eine faszinierende Neuerung ist das „Content-Aware Scale“, eine Art Zuschneiden- und Skalieren- Automat. Dabei markiert der Nutzer grob wichtige Bildinhalte und speichert sie in einer Maske – diese Schutzzonen erhält Photoshop beim automatischen Zerhacken und wieder Zusammenflicken in ihrer ursprünglichen Größe. Brauchbare Ergebnisse erzielten wir beim Zuschneiden von Landschaftsbildern mit Personen im Vordergrund; die sichtbaren, aber nicht allzu auffälligen Nahtstellen ließen sich mit wenigen Handgriffen kaschieren.
Erwartungsgemäß scheitert die Funktion bei Fotos mit sich verjüngenden Linien und anderen perspektivischen Effekten. Auch wer Bilder unproportional vergrößern möchte, wird in der Regel enttäuscht: Bei starker Streckung ziehen sich ehemals feine Strukturen wie Schlieren durch den Hintergrund. Um diese Aufgabe zu meistern, müsste Photoshop Texturen automatisch ergänzen, statt sie bloß zu skalieren.
Darüber hinaus freue ich mich auf die eingebaute OpenGL-Unterstützung und 64-Bit Version von Photoshop. Ich erwarte damit einen deutlichen Zuwachs an Geschwindigkeit unter Windows Vista Ultimate 64.
