Tipp: Panorama-Bilder
Letzte Woche flog ich nach Porto (Portugal). Ich hörte sehr oft über diese Stadt und sah im Fernsehen eine Sendung zum Thema, was mein Interesse auch erweckte. Porto ist eine sehr alte und schöne Stadt. Man bekommt hier ein echtes Gefühl, dass man irgendwo weit weg vom Heim ist. Hier ist einfach alles anders. Das trifft sowohl für die Architektur, als auch für Menschen und deren Sitten zu. Wenn ich nach Luxemburg oder nach Straßburg fahre, kriege ich nur anhand der Schildern in der französischen Sprache mit, dass ich nicht in Deutschland bin. Auch, wenn ich in Barcelona bin, sehe ich eine gewöhnliche europäische Großstadt, die zwar ihre Highlights wie Gaudi-Bauten hat, vermittelt aber kaum eine besondere Stimmung.
Natürlich wollte ich das, was ich empfand, mit Hilfe meiner Digitalkamera wiedergeben. Zum Glück hatte ich mein Stativ dabei, was mir ermöglichte, auch Panorama-Bilder zu machen. Dabei ging ich wie gewöhnlich vor, ich positionierte die Kamera waagerecht und machte 5 Bilder von links nach rechts.
Als ich endlich zu hause war, machte ich mit Hilfe von Photoshop eine Zusammenfassung dieser 5 Bilder zu einem Bild. Das funktionierte auch wunderbar, bis auf eine Kleinigkeit, wo wegen des Unterschiedes im Fokus, eine abweichende Bildschärfe zu sehen war. Die größte Enttäuschung war aber, dass das resultierende Bild im Verhältnis zur Höhe, eine zu große Breite hatte. Wenn man dieses Bild ansah, dann bekam man das Gefühl der Unvollständigkeit, man wartete intuitiv darauf, dass das Bild in der Höhe weiter geladen wird.
Ich wollte unbedingt meinen Fehler finden, um in Zukunft solche Streifen-Effekte bei Panorama-Bildern zu vermeiden und setzte mich mit der Materie auseinander. Ich fand heraus, dass dieses Problem eigentlich sehr leicht umzugehen ist, man muss lediglich die Kamera am Stativ nicht waagerecht, sondern senkrecht positionieren. Dadurch erhält man Bilder mit einer größeren Höhe und vermiedet den Streifen-Effekt.
