Makro-Fotos mit einem Umkehradapter
Dienstag, 20. Mai 2008Makro ist eine verlockende Art der Fotografie, da man es relativ leicht (entsprechende Technik vorausgesetzt) erlernen kann und dabei auf eine sehr große Auswahl von Motiven zurückgreifen kann. Die Besonderheit dieser Art der Fotografie besteht darin, dass eine Makro-Aufnahme unsere Welt aus einer Sicht präsentiert, die einem Zuschauer normalerweise wegen der anderen Wahrnehmung verborgen ist.
Um eine gute Makroaufnahme zu machen, benötigt man allerdings ein gutes Makro-Objektiv.
Es gibt aber auch Alternativen, wie zum Beispiel Zwischenringe oder Umkehradapter. Zwischenringe ermöglichen die minimale Distanz zum Objekt deutlich zu verkürzen und die Brennweite zu vergrößern.
Deutlich interessanter, sind meiner Meinung nach, so genannte Umkehradapter.
Ein Umkehradapter ist praktisch ein Ring, der erlaubt, ein Objektiv mit der Frontlinse an die Kamera zu binden. Dabei gilt hier, je kleiner die Brennweite, desto besser kann man ein Objekt vergrößern. Der Hacken dabei ist natürlich, dass man auf Autofokus verzichten muss, die Blende lässt sich zwar mit einem Trick einstellen, was aber ziemlich umständlich ist. Leider ist auch die Tiefe der Schärfe bei diesem Verfahren ziemlich gering. Am besten lassen sich damit Insekten abbilden, da diese normalerweise ziemlich klein, aber auch komplex und interessant sind.
Um gute Fotos mit einem Umkehradapter zu bekommen, sollte man lieber das Fotografieren in einem mit guter Belichtung ausgestatteten Raum betreiben. Draußen ist es erheblich schwieriger, ein gutes Foto zu bekommen, da die Kamera in dieser Einstellung viel mehr Licht braucht, was zur Folge eine große Expositionszeit bedeutet. Dies ist aber nur an einem windlosen und sonnigen Tag möglich.
Ich habe mich für den Umkehradapter entschieden, da der Preis relativ günstig ist und die Vergrößerungsrate mit einem 18-55 Kit Objektiv sehr hoch ist. Hier ist ein Foto, das ich mit Hilfe dieses Adapters aufgenommen habe:
