07. Februar 2009
Gestern, nachdem ich den ganzen Tag zu hause verbracht hatte, entschied ich mich, eine Stunde spazieren zu gehen. Ich hatte nicht erwartet, dass man am Stadtrand so viele interessante Wesen finden kann. Während meines Spazierganges sah ich Hasen, Enten mit dem Nachwuchs und sogar ein Reh. Schade, dachte ich, dass ich meine Digitalkamera nicht dabei hatte. Besonders hat mich das Reh fasziniert.
Heute, obwohl ich ehrlich gesagt wenig Hoffnung hatte, entschied ich mich zur Wiese zu gehen, wo ich das Reh zum letzten Mal sah, diesmal aber mit einer Kamera. Ich versteckte mich in einem Busch, von dem ich eine gute Sicht auf die Wiese hatte und dabei unerkannt bleiben konnte und wartete. Etwa in 10 Minuten kam auch das Reh und zwar diesmal nicht allein:

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22. Januar 2009
Heise Foto hat ein neues ambitiöses Projekt gestartet, indem alle Fotografie-Liebhaber eingeladen sind, mitzumachen. Es geht um Foto-Galerie, wo jeder eigene Bilder hoch laden kann, um diese dann der Foto-Community zu präsentieren. Es gibt eine Bewertungsfunktion, wobei man nicht nur das Bild, sondern auch die Idee separat bewerten kann. Alle Bilder lassen sich benennen und mit Tags und Beschreibung versehen. Außerdem hat man die Möglichkeit, sowohl eigene Fotos, als auch die von anderen Community-Mitgliedern in benutzerdefinierten Alben einzuordnen. Natürlich lassen sich die Fotos auch kommentieren. Alle Fotos kann man sowohl mit CC-Lizenz, als auch Copyright-geschützt veröffentlichen.
Ich kann zwar nicht behaupten, dass das Benutzerinterface übersichtlich und sofort verständlich ist, aber nach einer kurzen Zeit hat man alle Funktionen im Griff.
Was die Einschränkungen angeht, kann ich nur sagen, dass die einzige Einschränkung, die ich bis jetzt gefunden habe ist die Größe eines Bildes. Diese Größe sollte 10-Megabytes nicht überschreiten. Das finde ich ziemlich großzügig.
Bleibt abzuwarten, wie dieses Projekt sich weiter entwickelt. Interessant ist auch, ob Heise Foto-Galerie als Konkurrenz zum Spiegel-Projekt seen.by gedacht ist, oder ist es nur ein Zufall.
Übrigens, alle Heise Foto-Galerie Mitglieder, die eigene Fotos hoch laden, haben jede Woche eine Chance, iPod Touch mit 16GB zu gewinnen. Hm, ich denke, dass man damit kaum einen professionellen Fotografen locken kann, aber ein Hobby-Knipser wird diese Aktion bestimmt interessant finden
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30. Dezember 2008

Im Winter gibt es leider nicht viele interessante Foto-Motive bei uns, weil die Natur in einen tiefen Schlaf verfällt. Da aber der Bedarf des Knipsens mit der Ankunft des Winters nicht schwindet, muss man sich schon einiges einfallen lassen. Heute war ein sehr schöner Tag und trotz des Zeitmangels konnte ich eine Stunde für einen Foto-Spaziergang finden.
Obwohl ich der Meinung war, dass die Chancen etwas interessantes am Ende des Tages, innerhalb des einstündiges Spaziergangs zu entdecken, sehr schlecht stehen, war ich positiv überrascht über die Vielfalt der unterschiedlichen fotogenen Lebensformen, die sich zu diesem Zeitpunkt in meiner Nähe aufhielten. Die meisten davon waren Vögel. Ich fotografiere gern Vögel, bis jetzt hatte ich aber nur mit Möwen Erfahrungen gesammelt und deswegen waren meine ersten Versuche, Blaumeisen zu fotografieren, nicht gerade erfolgversprechend. Die Blaumeisen sind sehr kleine Vögel und halten einen viel größeren Sicherheitsabstand zu den Menschen als Möwen. Mein 200mm Objektiv war leider dafür nicht ausreichend, um den Vogel richtig formatfüllend zu erwischen. Vielleicht probiere ich morgen noch einmal und gewinne ein bisschen mehr Vertrauen von den Vögeln.
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30. November 2008
Am Samstag war es so sonnig im Vergleich zu den letzten Tagen, dass ich einfach nicht widerstehen konnte, diesen Tag mit meiner Kamera zu verbringen. An diesem Tag kaufte ich mir eine Packung Toast-Brot für 49 Cent in Norma und begab mich zum Rheinufer, wo ich eine große Ansammlung von Möwen vermutete. Seit geräumter Zeit versuche ich immer wieder ein gutes Foto einer Möwe im Flug zu machen. Bis jetzt habe ich nur mäßige Ergebnisse bekommen. Heutiger Tag war leider keine Ausnahme. Zwar werden meine Fotos qualitativ immer besser, es fällt mir aber sehr schwer eine richtig dynamisch reiche und interessante Aufnahme zu machen.
Um eine Möwe im Flug aufzunehmen, muss die Belichtung richtig stimmen, denn die Verschlusszeit soll möglichst gering sein. Am besten 1/4000s (Das Maximum, was meine Kamera hergibt). Da ich Rauschen möglichst gering haben wollte, entschied ich mich den ISO-Wert nicht höher als 200 einzustellen. Um dennoch ein bisschen mehr licht zu bekommen öffnete ich die Blende auf Maximum (bei mir 4.0). Die Kombination von der offenen Blende und der Brennweite von 200mm führte zum Effekt, dass alles außer Möwe im Hintergrund verwischt aussah. Das ist auch OK so, nur musste ich mit einer relativ geringen Schärfetiefe kämpfen. Insgesamt konnte ich etwa 100 Aufnahmen machen. Davon sind etwa 7 bis 10 Prozent, die technisch gelungen sind. Künstlerisch sind es vielleicht ein paar, wenn überhaupt.
Lange Rede, kurzer Sinn. Hier sind einige der Bilder, die ich diesmal gemacht habe:




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31. Oktober 2008
Ab heute ist Photoshop CS4 offiziell im Handel und ich freue mich bereits auf eine Studentenversion. Als leidenschaftlicher Hobby-Knipser interessiere ich mich vor allem für die neuen Funktionen, die direkt mit der Fotobearbeitung in Verbindung stehen. Dazu gehört vor allem RAW.
Hier ist ein Ausschnitt aus dem Heise-Artikel über die neuen Funktionen von CS4:
Rohdaten-Rohling
Die Harmonie zwischen dem Raw-Paket Lightroom 2 und dem in Photoshop eingebauten Importmodul hat Adobe bereits mit Veröffentlichung von Camera Raw 4.5 wiederhergestellt. Raw-Dateien lassen sich somit direkt von Lightroom aus als Smart-Objects in Photoshop öffnen und bei Bedarf via Camera-Raw-Dialog nachjustieren. Hier wäre – insbesondere bei der Arbeit mit den neuen selektiven RAW-Korrekturen – eine Vorschauoption wünschenswert, die sämtliche auf die Rohdaten gestapelten Einstellungsebenen mit einrechnet. Im Übrigen mag das Camera-Raw-Update nur mit Photoshop-Versionen ab CS3 zusammenarbeiten; Besitzer älterer Ausgaben mit Harmonisierungsbedarf bittet Adobe zum Update auf CS4. Wer sich auf die enge Verzahnung einlässt, muss also Photoshop künftig fast ebenso aktuell halten wie das vorgeschaltete Lightroom.
Außerdem gibt es eine wichtige Neuerung, was die Bildmanipulation angeht. Ich zitiere wieder Heise:
Eine faszinierende Neuerung ist das „Content-Aware Scale“, eine Art Zuschneiden- und Skalieren- Automat. Dabei markiert der Nutzer grob wichtige Bildinhalte und speichert sie in einer Maske – diese Schutzzonen erhält Photoshop beim automatischen Zerhacken und wieder Zusammenflicken in ihrer ursprünglichen Größe. Brauchbare Ergebnisse erzielten wir beim Zuschneiden von Landschaftsbildern mit Personen im Vordergrund; die sichtbaren, aber nicht allzu auffälligen Nahtstellen ließen sich mit wenigen Handgriffen kaschieren.
Erwartungsgemäß scheitert die Funktion bei Fotos mit sich verjüngenden Linien und anderen perspektivischen Effekten. Auch wer Bilder unproportional vergrößern möchte, wird in der Regel enttäuscht: Bei starker Streckung ziehen sich ehemals feine Strukturen wie Schlieren durch den Hintergrund. Um diese Aufgabe zu meistern, müsste Photoshop Texturen automatisch ergänzen, statt sie bloß zu skalieren.
Darüber hinaus freue ich mich auf die eingebaute OpenGL-Unterstützung und 64-Bit Version von Photoshop. Ich erwarte damit einen deutlichen Zuwachs an Geschwindigkeit unter Windows Vista Ultimate 64.
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30. September 2008
Als ich heute meinem Bruder über ICQ über das neue DSLR von Canon erzählte, sagte er mir, dass ich irgendetwas falsch las, da 5D und Mark, zwei unterschiedliche Modell-Zweige sind und es unmöglich sei, dass es eine solche Kamera gibt. Dann checkte er schnell die News-Seiten und fand heraus, dass ich diesmal recht habe. Es ist endlich soweit. Anscheinend musste Canon einen Tritt in Arsch von Nikon bekommen, damit sie endlich etwas neues auf den Mark bringen. Es ist ja zurzeit so gut wie keine Konkurrenz auf dem Markt, was digitale Spiegelreflexkameras mit Vollformat-Sensor angeht. Gerade stieg Sony ein, zuvor waren aber nur Nikon und Canon als wichtigste Spieler in diesem Segment vertreten. Ich bin mir sicher, dass da Preisabsprachen vorliegen, sonst kann man derart hohe Preise einfach nicht erklären. Aber egal, Hauptsache es gibt endlich ein neues Modell und das heißt, dass 5D bald günstiger zu haben sein wird. Natürlich wäre es toll, die neuste 5D Mark II in die Hände zu bekommen, aber mal ehrlich, wer braucht denn an einer digitalen Spiegelreflexkamera eine Videoaufzeichnung, dazu noch in FullHD? Das ist etwas für Touristen in kurzen Hosen oder für Mamas und Papas, die ihre kleine Töchterchen und Söhnchen gerne für Familien-Videoarchiv aufnehmen. Diese Menschen würden aber sicherlich eine andere Verwendung für 2500 Euro finden. Klar, es gibt ein paar Änderungen, die die Technik betreffen. 21 Megapixel, verbesserter Autofokus usw. Aber ist deswegen 5D schlechter geworden? Auf keinen Fall! Und 5D ist eine Kamera, die Bilder in einer herausragender Qualität macht, vorausgesetzt man weiß, was man dafür tun muss
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16. Juli 2008
Hasselblad macht wirklich technisch hoch moderne Kameras, die oft auf einem so hohen technischen Stand sind, dass man sagen kann, dass diese Kameras aus der Zukunft sind.
So hat uns Hasselblad wieder mit einer neuen digitalen Mittelformat-Kamera überrascht. Diese besitzt satte 50 Megapixel und erreicht eine Auflösung von 6.132 x 8.176 Pixeln. Das ist ziemlich viel. Entsprechend sind auch die Preise, die man für solche Kameras zu bezahlen hat, wenn man den Spaß haben möchte. Diese neue Kamera kostet zum Beispiel 30 000 Euro. Soviel Geld kann nicht jede Foto-Agentur ausgeben, geschweige über die selbständigen Fotografen. Was ich allerdings nicht verstehe, wieso so eine teure Kamera einen ISO-Wert von maximal 400 erreicht. Ich vermute, dass es daran liegt, dass bei der Größe die Rauschen ziemlich stark sichtbar werden. Das würde wiederum hießen, dass die Matrix für so eine Auflösung nicht reif genug ist.
Es ist übrigens interessant zu wissen, dass der Hersteller von Matrix – Kodak ist. Ich war immer skeptisch, was die Kameras von Kodak angeht, jetzt aber, wo ich weiß, was eine Matrix von Kodak kann, bin ich nachdenklich geworden.
Laut dem Hersteller, wird ein, mit dieser Kamera geschossenes Foto bis zu 300 MB an Platz benötigen. Man wird dabei nicht nur mit dem Problem des mangelnden Speicherplatzes konfrontiert, sondern auch einen sehr leistungsstarken Rechner brauchen, um die Fotos zu bearbeiten, Wobei ich der Meinung bin, dass wenn man so viel Geld für eine Kamera hat, dann wird es für denjenigen überhaupt kein Problem sein, dazu einen guten Rechner zu kaufen. Der wird bestimmt ein Schnäppchen sein, im Vergleich zu der Kamera.
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29. Juni 2008
Letzte Woche flog ich nach Porto (Portugal). Ich hörte sehr oft über diese Stadt und sah im Fernsehen eine Sendung zum Thema, was mein Interesse auch erweckte. Porto ist eine sehr alte und schöne Stadt. Man bekommt hier ein echtes Gefühl, dass man irgendwo weit weg vom Heim ist. Hier ist einfach alles anders. Das trifft sowohl für die Architektur, als auch für Menschen und deren Sitten zu. Wenn ich nach Luxemburg oder nach Straßburg fahre, kriege ich nur anhand der Schildern in der französischen Sprache mit, dass ich nicht in Deutschland bin. Auch, wenn ich in Barcelona bin, sehe ich eine gewöhnliche europäische Großstadt, die zwar ihre Highlights wie Gaudi-Bauten hat, vermittelt aber kaum eine besondere Stimmung.
Natürlich wollte ich das, was ich empfand, mit Hilfe meiner Digitalkamera wiedergeben. Zum Glück hatte ich mein Stativ dabei, was mir ermöglichte, auch Panorama-Bilder zu machen. Dabei ging ich wie gewöhnlich vor, ich positionierte die Kamera waagerecht und machte 5 Bilder von links nach rechts.
Als ich endlich zu hause war, machte ich mit Hilfe von Photoshop eine Zusammenfassung dieser 5 Bilder zu einem Bild. Das funktionierte auch wunderbar, bis auf eine Kleinigkeit, wo wegen des Unterschiedes im Fokus, eine abweichende Bildschärfe zu sehen war. Die größte Enttäuschung war aber, dass das resultierende Bild im Verhältnis zur Höhe, eine zu große Breite hatte. Wenn man dieses Bild ansah, dann bekam man das Gefühl der Unvollständigkeit, man wartete intuitiv darauf, dass das Bild in der Höhe weiter geladen wird.
Ich wollte unbedingt meinen Fehler finden, um in Zukunft solche Streifen-Effekte bei Panorama-Bildern zu vermeiden und setzte mich mit der Materie auseinander. Ich fand heraus, dass dieses Problem eigentlich sehr leicht umzugehen ist, man muss lediglich die Kamera am Stativ nicht waagerecht, sondern senkrecht positionieren. Dadurch erhält man Bilder mit einer größeren Höhe und vermiedet den Streifen-Effekt.
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20. Mai 2008
Makro ist eine verlockende Art der Fotografie, da man es relativ leicht (entsprechende Technik vorausgesetzt) erlernen kann und dabei auf eine sehr große Auswahl von Motiven zurückgreifen kann. Die Besonderheit dieser Art der Fotografie besteht darin, dass eine Makro-Aufnahme unsere Welt aus einer Sicht präsentiert, die einem Zuschauer normalerweise wegen der anderen Wahrnehmung verborgen ist.
Um eine gute Makroaufnahme zu machen, benötigt man allerdings ein gutes Makro-Objektiv.
Es gibt aber auch Alternativen, wie zum Beispiel Zwischenringe oder Umkehradapter. Zwischenringe ermöglichen die minimale Distanz zum Objekt deutlich zu verkürzen und die Brennweite zu vergrößern.
Deutlich interessanter, sind meiner Meinung nach, so genannte Umkehradapter.
Ein Umkehradapter ist praktisch ein Ring, der erlaubt, ein Objektiv mit der Frontlinse an die Kamera zu binden. Dabei gilt hier, je kleiner die Brennweite, desto besser kann man ein Objekt vergrößern. Der Hacken dabei ist natürlich, dass man auf Autofokus verzichten muss, die Blende lässt sich zwar mit einem Trick einstellen, was aber ziemlich umständlich ist. Leider ist auch die Tiefe der Schärfe bei diesem Verfahren ziemlich gering. Am besten lassen sich damit Insekten abbilden, da diese normalerweise ziemlich klein, aber auch komplex und interessant sind.
Um gute Fotos mit einem Umkehradapter zu bekommen, sollte man lieber das Fotografieren in einem mit guter Belichtung ausgestatteten Raum betreiben. Draußen ist es erheblich schwieriger, ein gutes Foto zu bekommen, da die Kamera in dieser Einstellung viel mehr Licht braucht, was zur Folge eine große Expositionszeit bedeutet. Dies ist aber nur an einem windlosen und sonnigen Tag möglich.
Ich habe mich für den Umkehradapter entschieden, da der Preis relativ günstig ist und die Vergrößerungsrate mit einem 18-55 Kit Objektiv sehr hoch ist. Hier ist ein Foto, das ich mit Hilfe dieses Adapters aufgenommen habe:

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16. April 2007


Ich muss gestehen, auf den Fotos sieht es schon mehr romantisch und schöner aus, als es in der Wirklichkeit ist. Der Grund dafür ist, dass man auf dem Foto keinen Lärm hört, der von den vorbeigefahrenen Autos kommt. Nichtsdestotrotz, hat mir das Fotografieren viel Spaß gemacht.
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